Kinder erhielten Einblick hinter die Kulissen der Schüchtermann-Klinik

 
Die Schüchtermann-Klinik hat sich am Zukunftstag wieder für neugierige Kinderaugen geöffnet und 30 Schülerinnen und Schülern einen Blick hinter die Kulissen eines der größten Herzzentren Deutschlands geboten. Die Fünft- bis Neuntklässler erlebten ein abwechslungsreiches Programm, in dem einige Krankenhaus-Klischees aus dem Fernsehen mit der Realität abgeglichen werden konnten.

Oliver Becker hatte als Ltd. Hygienefachkraft viel zu berichten über Keime, Bakterien und Viren.

Nach einer Einführung in die Aufgaben und Geschichte der Klinik sowie Informationen zur Hygiene im Krankenhaus ging es quer durch das Haus: Vom Labor über die Haustechnik bis zum Institut für Prävention und Sportmedizin – überall gab es spannende Dinge zu entdecken und viele Fragen zu beantworten. Und manchmal muss man auch einfach Glück haben: So konnten die Kinder einen Rettungshubschrauber aus nächster Nähe betrachten, sogar hineinsteigen und die Piloten mit Fragen löchern.
 

Im OP müsst ihr ein Teamplayer sein

Bei dem Betriebsrundgang durfte auch die Intensivstation nicht fehlen. Als Stationsleitung zeigte Herr Buggisch den Kindern, wie schwierig der richtige Umgang mit Schutzkleidung ist. Und im Atrium der Herzchirurgie berichtete OP-Managerin Frau Abrahamson, auf welche Eigenschaften es im OP besonders ankommt: „Ihr solltet Teamplayer sein und keine Angst vor körperlicher Nähe haben. Außerdem brauchen wir Menschen im OP, die belastbar sind und gut mit Stress umgehen können. Aber dafür könnt ihr den Patienten ganz unmittelbar helfen.“

Sind die Hände wirklich gut desinfiziert? Das zeigte die UV-Lampe.

Natürlich ging es aber auch um die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Klinik, wobei der Pflege dabei eine besonders große Aufmerksamkeit zuteil wurde. Aber auf Berufe im Labor, bei der Haustechnik und als Hubschrauberpilot wurden im Anschluss von den Kindern favorisiert. Alle Kolleginnen und Kollegen haben einfach mit Begeisterung ihren Arbeitsbereich vorgestellt, sodass die Kinder auch Berufsfelder kennenlernen konnten, die sie sonst vielleicht nie ins Auge gefasst hätten. Und darum geht es ja schließlich beim Zukunftstag!

 

Katharina Lutermann