Gemeinsam mit ihren drei Teamkolleginnen der DLRG Ortsgruppe Dissen/Bad Rothenfelde erkämpfte sich unsere Mitarbeiterin aus der Therapieabteilung Frau Barbara Horst die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft im Rettungssport in Adelaide, Australien.

 

Erfolge für das Damen-Team der Ortsgruppe Dissen/Bad Rothenfelde

Das Damen-Team der Ortsgruppe Dissen/Bad Rothenfelde, bestehend aus Barbara Horst, Katrin Kaletsch, Karin Meyer zu Hörste und Dörthe Ostermöller Rosner, konnte sich in der 4x50m Hindernisstaffel den dritten Platz sichern. In der 4x25m Puppenstaffel, in der genormte Puppen eingesetzt werden, die den zu rettenden Menschen simulieren, erreichten sie den vierten Platz.

Nach dreiwöchigem Aufenthalt kehrten das Team jedoch nicht nur mit den hervorragenden Teamplatzierungen zurück, auch in den Einzeldisziplinen waren die Sportlerinnen erfolgreich: Barbara Horst erreichte in ihrer Altersklasse ab 50 Jahren die Plätze 6 (100m Retten einer Puppe mit Flossen) und 9 (200m Hindernis).

Um solche Ergebnisse erzielen zu können, trainiert die Mannschaft von Barbara Horst zwei- bis dreimal in der Woche. Alle zwei Jahre steht zudem ein großer Erste-Hilfe-Kurs für die Schwimmerinnen des DLRG an.

Herzerfrischend DSC_5508 Bronzemedaille für unsere Mitarbeiterin und DLRG-Rettungsschwimmerin Barbara Horst Mitarbeiter berichten Neues aus der Klinik  Weltmeisterschaft Schwimmen DLRG Bronze    Barbara Horst freut sich über ihre Bronzemedaille.

Die größte Rettungssport-Weltmeisterschaft jemals

Alle zwei Jahre veranstaltet der Weltverband International Livesaving Federation (ILS) die Livesaving World Championship. Der Ende 2018 in Adelaide ausgetragene Wettkampf war mit rund 7.000 Teilnehmern aus 44 Nationen der bisher größte. 43 Nationalmannschaften und 132 Vereine aus der ganzen Welt traten in verschiedenen Disziplinen an. Unterschieden wird dabei zwischen Hallensport- und Freigewässer-Disziplinen. Die unterschiedlichen Kategorien haben ihren Ursprung vor allem in den geografischen Gegebenheiten: Während an langen Stränden, wie es sie etwa in Australien und Neuseeland gibt, vor allem Freiwasserdisziplinen praktiziert werden, erfreuen sich in Europa mit seinen zahlreichen Bädern vor allem Hallensport-Disziplinen großer Beliebtheit. Mit großer Leidenschaft haben die vielen Rettungssportlerinnen und Rettungssportler nicht nur Spaß am Sport, sondern trainieren gleichzeitig ständig dafür, im Ernstfall Leben zu retten.

Uns bleibt nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Horst! Und vielen Dank an alle RettungschwimmerInnen, die mit ihrem Einsatz täglich Leben retten!

 

Silke Nolopp