Immer schneller verbreiten sich Bakterien und andere Erreger. Manche sind harmlos, andere können der Gesundheit massiv schaden. Umso wichtiger ist es, auf dem Laufenden zu bleiben und aktuelle Ereignisse möglichst schnell mitzubekommen, um zeitnah und adäquat darauf reagieren zu können.

Der Weg, dies zu erreichen und für Patienten und Mitarbeiter ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, splittet sich auf in verschiedene Möglichkeiten, die man parallel nutzen sollte:

  1. Zum einen soll ein hoher Wissensstand erreicht werden. Je mehr Hintergrundwissen vorhanden ist, umso geringer die Unsicherheit und die möglichen Fehler.
  2. In der Schüchtermann-Klinik werden monatlich Hygiene-Fortbildungen für alle Mitarbeiter angeboten und jeweils an aktuelle Ereignisse angepasst.
  3. Praktische Schulungen zu Händehygiene und persönlicher Schutzausrüstung für Mitarbeiter
  4. Das hygienische Team aus drei Hygienefachkräften (davon derzeit eine Mitarbeiterin in Ausbildung), 4 Hygienebeauftragten Ärzten (davon zwei mit der Zusatzbezeichnung Krankenhaushygieniker) und 17 Hygienebeauftragten in Funktionsdienst und Pflege verpflichten sich selbst zu regelmäßigen externen Fortbildungen.
  5. Teilnahme des Hygieneteams an überregionalen Standardgruppen
  6. Teilnahme der Klinik in Projekten, Erfahrungsaustausch in verschiedenen Netzwerken und Verbänden wie EURSafety, MRE Netzwerk Osnabrück, Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Verband der Hygienefachkräfte Deutschlands (VHD)
  7. Teilnahme an Zertifizierenden Maßnahmen wie z.B. Intensiv KISS (Krankenhaus Informations Surveillance System) für die Intensivstationen.
  8. Zusammenarbeit mit externen Laboratorien
  9. Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienst und Landesgesundheitsamt

 

Auch sind in der Schüchtermann-Klinik Maßnahmen zur Überwachung (Surveillance) von listungspflichtigen Bakterien und Erregern etabliert.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Vorbeugung (Prävention) durch Händedesinfektion. Hier hat die Klinik das Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“ erreicht. Ein Projekt, welches durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt wird. Zur Sicherung der hygienischen Qualität werden regelmäßig Daten an das Nationale Referenzzentrum nach Berlin gemeldet, die dann entsprechende Auswertungen erstellen und zurückmelden.

Alles in allem gibt es verschiedene Ansätze hygienischer Maßnahmen. Jedoch sind Aufklärung und Händehygiene die führenden Möglichkeiten, problematischen Ereignissen vorzubeugen.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an das Hygieneteam der Schüchtermann-Klinik

 

Oliver Becker
Ltd. Hygienefachkraft